Ihr Informationsportal zur allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen) und der Polyposis nasi (Nasenpolypen).

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Lexikon der Fachbegriffe
Acetylsalicylsäure
Wirkstoff, der u. a. wegen seiner schmerzstillenden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Wirkung eingesetzt wird.
Allergene
Eigentlich harmlose Substanzen, die über die Vermittlung des Immunsystems eine allergische Reaktion auslösen.
Allergie
Überschießende Reaktion der körpereigenen Abwehr auf eigentlich harmlose Substanzen aus der Umwelt.
Allergische Rhinitis
Allergische Erkrankung der oberen Atemwege, die auch als „allergischer Schnupfen“ bezeichnet wird.
Allergisches Asthma
Das allergische Asthma ist die häufigste Asthmaform. Den Beschwerden liegt eine Allergie (z. B. auf Pollen, Tierhaare) zugrunde.
Anamnese
Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seinen Gesundheitszustand. Wird vom Arzt im Gespräch ermittelt.
Anaphylaktischen Schock
Lebensbedrohliche allergische Überreaktion des Immunsystems, die mit Übelkeit/Erbrechen, Hautreaktionen, Atemnot bis hin zu Störungen der Organfunktion und Kreislaufversagen einhergehen kann.
Anaphylaktischer Schock
Lebensbedrohliche allergische Überreaktion des Immunsystems, die mit Übelkeit/Erbrechen, Hautreaktionen, Atemnot bis hin zu Störungen der Organfunktion und Kreislaufversagen einhergehen kann.
Antihistaminika
Arzneimittel, die die Wirkung von Histamin abschwächen oder aufheben, in dem sie die Histamin-Rezeptoren blockieren.
ARIA
Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma. Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich mit dem Einfluss der allergischen Rhinitis auf die Entstehung von Asthma beschäftigt.
Bronchiolen
Sind die feinsten Verzweigungen der Bronchien, die in die Lungenbläschen münden.
chronisch
Nach ihrem zeitlichen Verlauf werden „chronische“ und „akute“ Erkrankungen unterschieden. Als „chronisch“ werden Erkrankungen bezeichnet, die sich eher langsam entwickeln und lange andauern.
Computertomographie
Computerbasierte Auswertung von zahlreichen Röntgenaufnahmen, die aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen werden. Auf diese Weise kann ein Organ oder Körperteil in allen Schnittebenen und damit dreidimensional dargestellt werden.
Etagenwechsel
(auch: „allergischer Marsch“)
Übergreifen der allergischen Erkrankung der oberen Atemwege (allergische Rhinitis) auf die unteren Atemwege (Asthma)
Exposition
Dieser Begriff wird in der Medizin u. a. dann verwendet, wenn der Körper im Rahmen einer Allergietestung einer bestimmten Substanz (z. B. einem Allergen) ausgesetzt wird.
Hyposensibilisierung
(auch: „Allergieimpfung“)
Durch die regelmäßige Verabreichung des Allergens in steigender Dosierung soll der Allergiker an „sein“ Allergen gewöhnt und damit die allergische Reaktion abgeschwächt werden.
Immunsystem
Sammelbezeichnung für sämtliche Vorgänge, Zellen und Substanzen der körpereigenen Abwehr.
Inhalationsallergene
Allergieauslöser, die über die Atemluft in den Körper gelangen und eine allergische Reaktion auslösen können (z. B. Pollen).
Intermittierende allergische Rhinitis
Saisonaler allergischer Schnupfen (z. B. „Heuschnupfen“)
Kortison
Hormon, das in der Nebennierenrinde des Menschen produziert wird und – künstlich hergestellt – bei vielen Krankheitsbildern als Arzneimittel eingesetzt wird.
Mastzellen
Zellen, der körpereigenen Abwehr, die an der allergischen Reaktion beteiligt sind. Sie speichern wichtige Botenstoffe der Allergie (z. B. Histamin) in ihrem Inneren.
Nasenatmung
Form der Atmung, bei der die Atemluft über die Nase eingeatmet wird.
Nasennebenhöhlen
Hohlräume im Gesichtsknochen, die links und rechts neben der Nase liegen.
Nasensekret
Schleimartiges Sekret, das im Inneren der Nase der Befeuchtung und Reinigung der Atemluft dient.
Nasenspiegelung
Wird zur Untersuchung des Naseninneren eingesetzt.

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