
Allergischer Schnupfen („Allergische Rhinitis“)
Diagnose Die Diagnose der allergischen Rhinitis stellt der Arzt auf Basis der Informationen, die er in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten erhält („Anamnese“). Während dieses Gesprächs stellt der Arzt gezielte Fragen zu Art, Dauer und Schwere der Beschwerden. Zusätzlich müssen aber verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden, um den Verdacht auf die Allergische Rhinitis zu bestätigen.[12]
Zunächst untersucht der Arzt die innere Nase, die äußere Nase, die Augen und die benachbarten Hautbereiche auf Zeichen einer Allergie. Dann folgen typischerweise Haut-Tests. Mit Hilfe dieser Tests kann der Arzt bei Verdacht auf eine Allergie feststellen, auf welches Allergen der Patient allergisch reagiert. Der so genannte Prick-Test wird am häufigsten angewendet. Dabei werden verschiedene Allergenextrakte tropfenweise auf die Haut aufgetragen. An den jeweiligen Stellen wird die Haut leicht aufgeritzt, was in der Regel nicht schmerzhaft ist. Treten nach einiger Zeit Hautreaktionen wie Quaddeln, Rötung, Juckreiz auf, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Patient auf das in der Lösung enthaltene Allergen allergisch reagiert. In Ausnahmefällen besteht auch die Gefahr eines allergischen Schocks (Anaphylaktischer Schock.[12]
Daneben stehen noch andere Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die allerdings seltener eingesetzt werden.[12]
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, er wird gegebenenfalls die erforderlichen Untersuchungen veranlassen.